Ruine Dobl (Waldschlösserl)

 

Der Fürst und seine Frau lebten in der kleinen Engelsburg. Da es damals die Burgkapelle noch nicht gab, musste die Dame zum Beten nach Handlab gehen, wo das Marien Bildnis stand. Ihr eifersüchtiger Mann, der Fürst, spionierte ihr nach und erwischte sie wie sie mit einem anderen Mann am Marien Bildnis sprach. Sofort dachte er dass sie ihn betrügt. Zur Strafe ging er auf sie los und hackte ihr vor dem Marien Bildnis die Hand ab. In Wahrheit war der fremde Mann am Bildnis lediglich ein Bettler, der die Fürstin um einen Groschen anflehte. Durch "göttliche Fügung" soll dann die abgetrennte Hand wieder angewachsen sein.

Von dieser Legende kommt es auch dass der Ort heute noch HANDLAB heisst, HANDL - AB.

       

auf dem Bild links erkennbar, der restaurierte Teil der original Mauer;

rechts, Blick auf die Kapelle und das Mauerstück

 

Blick vom Engelsberg in die "Waldschlucht"

heute wie früher gibts da unten nur ein paar Häuser

       

im inneren der Kapelle: zur rechten, der noch erhaltene original Stuhl auf dem der Fürst gesessen haben soll

       

 

das Bild auf dem die Legende geschrieben steht

die geschichtlich belegte Vergangenheit von Dobl

 

Handlab: